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Bischof Gerber nahm Ökostrom-Urkunde entgegen

„Dem Klimawandel entgegenzuwirken ist ein Gebot der Gerechtigkeit, daher sollten wir Treibhausgasneutralität so früh wie möglich erreichen“, ruft Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber den aktuellen Expertentext der Deutschen Bischofskonferenz „Zehn Thesen zum Klimaschutz“ in Erinnerung. Dieser Diskussionsbeitrag zur Klimapolitik als zentrale gesellschaftliche Herausforderung im Bereich der Schöpfungsbewahrung basiert auf sozialethischen, ökonomischen, natur- und rechtswissenschaftlichen Überlegungen und enthält Lösungsansätze, die im Bistum Fulda zum Teil bereits umgesetzt werden.

So freut sich Bischof Gerber besonders, dass die bistumseigenen Gebäude und alle Kirchengemeinden, die sich dem bistumsweiten Rahmenvertrag mit der Rhön-Energie Fulda angeschlossen haben, seit Jahren komplett mit Rhön-Strom Natur GSL aus 100 Prozent regenerativen Quellen versorgt werden. Exemplarisch wurde ihm dazu das Ökostrom-Zertifikat für das Bischöfliche Generalvikariat überreicht. Auf Anregung der Umweltbeauftragten des Bistums, Dr. Beatrice van Saan-Klein, haben auch die Kirchengemeinden von der Rhön-Energie Ökostrom-Zertifikate erhalten, welche anschaulich die jährlich eingesparten CO2-Emissionen darstellen. „Das Aushängen der Urkunden kann der Bewusstseinsbildung dienen. Bistumsweit werden durch den Bezug von GSL zertifiziertem Grünstrom fast 2.000 Tonnen CO2 eingespart“, betont van Saan-Klein.

Fotos: Bernd Vogt / Bistum Fulda


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