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HELIOS Klinik informiert über „Weibliche Inkontinenz“

Termine. In Zusammenarbeit mit der Deutschen-Kontinenz-Gesellschaft veranstaltet die HELIOS St. Elisabeth Klinik in diesem Monat eine Reihe von Informationsveranstaltungen zum Thema „Weibliche Blasenschwäche, Darmschwäche und Beckenbodensenkung“.

Folgende Termine sind geplant:

14. Juni 2007, 19.30 Uhr, Weibliche Blasenschwäche und Beckenbodensenkung – Was tun? Seniorenresidenz Seniana, Hünfeld
21. Juni 2007, 19.30 Uhr, Weibliche Blasenschwäche und Beckenbodensenkung – Was tun? Seniorenpflegeheim „Die Brücke“, Eiterfeld
27. Juni 2007, 19.30 Uhr, Weibliche Blasenschwäche und Beckenbodensenkung – Was tun? Katholisches Pfarrheim, Schleid
30. Juni 2007, 10.00 bis 13.00 Uhr, Patientenforum Inkontinenz von Blase und Darm – Was tun? HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld

Dr. med. Bertram Stitz, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe an der HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld, wird in den Veranstaltungen über die Ursachen der weiblichen Inkontinenz und deren Behandlungsmöglichkeiten informieren und individuelle Fragen von Betroffenen und Interessierten beantworten. Frau Dr. Gabriele Petsch, Chefärztin der chirurgischen Abteilung, wird sich im Patientenforum am 30. Juni mit Stuhlinkontinenz und allen damit zusammenhängenden Fragen beschäftigen.

Inkontinenz ist kein unabwendbares Schicksal. Allein in Deutschland leiden über 5 Millionen Menschen an Inkontinenz. Für Betroffene bedeutet dies eine große emotionale Belastung. Viele Menschen schämen sich und ziehen sich aus ihrem gesellschaftlichen Leben zurück. Nur wenige Erkrankte sprechen mit ihrem Haus- oder Facharzt darüber. Inkontinenz ist heute immer noch ein Tabuthema. „Das möchten wir in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kontinenz Gesellschaft mit solchen Informationsveranstaltungen ändern,“ sagt Dr. Stitz, „denn Blasen- und Beckenbodenschwäche ist heute dauerhaft behandelbar.“

Blasenschwäche – Diagnostik und Therapie

Unwillkürlicher Harnverlust ist das Hauptsymptom der Blasenschwäche (Inkontinenz). Die genaue Identifizierung der einzelne Symptome und die zielorientierte Wahl der möglichen Behandlungsformen, erfordert neben der Erfassung der Ursachen im Gespräch oft auch eine Funktionsdiagnostik des Harntraktes mit der urodynamischen Messung. Die Messwerte erlauben dann, die erfolgversprechendste Therapie auszuwählen und die entsprechenden Ergebnisse unmittelbar zu kontrollieren.

Dabei werden in der Hünfelder Klinik Beckenbodentraining, Elektrostimulation und Biofeedback in genau abgestimmten Behandlungskonzepten kombiniert. Ist eine Operation erforderlich, bietet die Klinik Patientinnen mit so genannter Belastungsinkontinenz schonende minimalinvasive „Schlüssellochoperationen“ und den Einsatz verschiedener Bandplastiken an. Bei diesen Verfahren wird ein spannungsfreies Kunststoffbandband eingesetzt, das den mittleren Teil der Harnröhre unterstützt. Diese Operationsverfahren sind mit einer sehr geringen Operationsbelastung und kürzeren Krankenhausaufenthalten für die Patientinnen verbunden.

Beckenbodenschwäche – heute dauerhaft behandelbar

Infolge von Bindegewebsschwäche, starker körperlicher Belastung oder vieler Schwangerschaften kann es bei Frauen im Laufe des Lebens zu Schäden am Beckenboden kommen, die zu Senkungserscheinungen führen und oft mit Störungen der Blasen- und Darmentleerung verbunden sind. Hier bietet die HELIOS Klinik nach eigenen Angaben neben den bewährten offenen Operationstechniken auch individuell abgestimmte minimalinvasive Eingriffe an, bei denen durch „Schlüsselloch-Operationen“ oder von der Scheide aus unter Verwendung körpereigenen Gewebes und ggf. spezieller Kunststoffnetze eine zuverlässige und dauerhafte Rekonstruktion des Beckenbodens erfolgt. Störungen der Blasen- und Darmfunktion werden so erfolgreich mitbehandelt.



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