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Finanzminister Weimar: „Modernisierung der hessischen Finanzverwaltung schreitet zügig voran“

Hessen. Die Einrichtung von Telefon-Finanzservicestellen (T-FIS) in den hessischen Finanzämtern geht zügig voran. Wie Finanzminister Karlheinz Weimar in Wiesbaden mitteilte, ist in diesem Jahr die Einrichtung von zehn neuen Servicestellen geplant. Bis zum Jahr 2012 soll nach Angaben des Ministers jedes hessische Finanzamt mit einer T-FIS ausgestattet sein. „Mit den T-FIS stellt die Hessische Finanzverwaltung unter Beweis, dass sie eine moderne Verwaltung ist und das Prinzip der Bürgernähe ernst nimmt“, so der Minister.

2008 hatte die hessische Steuerverwaltung die Ausstattung aller hessischen Finanzämter mit Finanzservicestellen (FIS) abgeschlossen. Diese Servicestellen für den Besucherverkehr haben sich inzwischen als hervorragendes Erfolgsmodell erwiesen. Die FIS werden jährlich von rund 800 000 Bürgerinnen und Bürgern besucht, um sich zu informieren, Steuererklärungen einzureichen und Formulare und Bescheinigungen abzuholen.

Nach einem erfolgreich verlaufenen Pilotversuch in Fulda hat das Finanzministerium ab 2009 damit begonnen, auch die elektronische Kommunikation mit den Steuerbürgern zu verbessern und die Finanzverwaltung mit T-FIS auszustatten. Aktuell sind bereits 11 Finanzämter mit einer T-FIS besetzt. Die restlichen 14 Finanzämter folgen bis 2012.

Minister Weimar: „Die telefonische Erreichbarkeit der Finanzämter wird durch die Einrichtung der T-FIS deutlich verbessert.“ Nach den bisher gemachten Erfahrungen könnten 80 Prozent der telefonisch übermittelten Fälle durch diesen „kurzen Draht“ erledigt werden. „Die Bürger erhalten rasche und kompetente Antworten, während der Innendienst der Finanzämtern von den Anrufen weitgehend entlastet wird und damit effizienter den büromäßigen Aufgaben nachgehen kann“, beschrieb Weimar die wichtigste Funktion der neuen Telefon-Anlaufstellen.

Der Minister wies darauf hin, dass es sich bei den T-FIS nicht um Callcenter handele, sondern um Servicestationen mit qualifizierten Mitarbeitern, die die Steuerbeamtenausbildung durchlaufen hätten und über mehrjährige Berufserfahrung verfügten. Daher gelinge es, auch solche Anfragen der Anrufer „aus einer Hand“ zu beantworten, die in mehrere Arbeitsbereiche fielen (z. B. Veranlagung, Finanzkasse, Vollstreckung). „Mit FIS und T-FIS gehören lange Wartezeiten in den Finanzämtern der Vergangenheit an. Jeder Bürger erhält schnell und zuverlässig Auskunft“, so der Minister abschließend.



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